Welche Hautveränderungen treten auf?

Eine gute Nachricht vorweg: in der Regel sind alle Nebenwirkungen reversibel. Welche Nebenwirkungen überhaupt auftreten und wie stark diese sind, ist abhängig von Dosis, Hauttyp, begleitenden oder vorhergehenden Therapien.

Wichtig ist, dass Sie Ihren behandelnden Arzt informieren sobald Sie Veränderungen feststellen. Denn je nach Ausprägung kann dieser dann auch die Therapie ändern oder anpassen.

Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

Was kann ich tun?

Vorbeugung und Linderung

  • Regelmäßige Kontrolle, um so frühzeitig Veränderungen zu erkennen
  • Lauwarmes Wasser zum Waschen und kein unnötiges Waschen
  • Einmalwaschlappen bzw. regelmäßiger Wechsel von Waschlappen und Handtüchern
  • Reibung auf der Haut vermeiden, so z.B. Handschuhe tragen
  • Leichte Kleidung aus Naturmaterialien
  • Verzicht auf die tägliche Nassrasur
  • Möglichst auf Sauna und Dampfbäder verzichten
  • Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Wenn möglich die starke Sonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden

Pflegeprodukte während einer Chemotherapie

Darauf sollten Sie achten:

  • Rückfettende und/oder harnstoffhaltige Cremes und Salben verwenden
  • Möglichst Pflegeprodukte ohne Parfüm, alkalifreie Seifen und pH-neutrale Produkte
  • Guter und hoher Sonnenschutz: mineralisch mit Zink oder Titandioxid
  • Bei juckender Haut helfen Bäder mit Zusätzen wie Ölen, Kleie, Hafermehl; sowie juckreizstillende Gele oder Cremes

Geeignete Produkte für den gesamten Körper gibt es zum Beispiel von den Marken Eucerin®, Linola® oder Eubos®.


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Quellenangaben

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