Dieser Erfahrungsbericht stammt von echten Betroffenen und ist ungekürzt. Der Bericht ist Teil unserer neuen Rubrik „Patientengeschichten“, in welcher Krebserkrankte oder deren Angehörige Erfahrungen teilen und Tipps verraten, damit auch andere davon profitieren können.

"Es wird noch ein langer Weg. Aber ich hoffe, er geht gut aus."

Name: Petra

Alter: 53 Jahre

Erkrankung: Hormonrezeptorpositiver Brustkrebs ohne Lymphknotenbefall, aber bereits invasiv

Meine Geschichte:

Stefanies Patientengeschichte erinnert mich an meine eigene. Auch ich war noch keine 50 Jahre alt, sondern erst 49. Kurz nach meinem Geburtstag ertastete ich eine flache Verhärtung in der linken Brust, nahm sie aber nicht ernst. Bei der Vorsorgeuntersuchung bei meiner Frauenärztin ein halbes Jahr später tastete sie meine linke Brust ab, dann meine rechte und dann nochmals meine linke. Da fiel mir wieder ein, dass ja auch ich dort etwas ertastet hatte und teilte ihr das mit. Meine Frauenärztin schickte mich daraufhin zur Mammographie zur weiteren Abklärung. Diese ergab einen unklaren Befund. Erst die Stanzbiopsie ergab dann das Ergebnis.

Es handelte sich um einen bereits invasiven Tumor. Bei der OP wurde der Rest des Tumors und die 2 Lymphknoten herausgenommen. Diese waren ohne Befall, worüber ich sehr erleichtert war. Es folgten eine Bestrahlung und eine Antihormontherapie mit Tamoxifen und aktuell Letrozol und da ich noch immer nicht zu 100 Prozent postmenopausal bin nun auch Zoladex.

Auch ich bin froh, dass die Diagnose früh kam. Einer Bekannten von mir erging es nicht so gut. Sie bekam kurz nach mir die Diagnose hormonabhängiger Brustkrebs und die gleiche Therapie, hat aber inzwischen ein Rezidiv mit Hautmetastasen. Nun erhält sie eine Chemo. Diese ist allerdings sehr zielgerichtet und gleicht nicht mehr den Hämmern, die früher allgemein verpasst wurden. Gut, dass die Forschung und Medizin mittlerweile so fortschrittlich sind.

 

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