Dieser Erfahrungsbericht wurde im Rahmen unserer Mutmacher-Aktion zum Weltkrebstag 2022 gesammelt. Er stammt von echten Betroffenen und ist ungekürzt. Der Bericht ist Teil unserer neuen Rubrik „Patientengeschichten“, in welcher Krebserkrankte oder deren Angehörige Erfahrungen teilen und Tipps verraten, damit auch andere davon profitieren können.

„Ich hatte Glück, weil mich das Screening gerettet hat“

Name: Claudia

Alter: 50 Jahre

Erkrankung: Brustkrebs

Meine Geschichte:

Glück im Unglück: Ich bin der ersten Einladung zum Mammografie-Screening nach meinem 50. Geburtstag gefolgt - und hatte Glück im Unglück. Zum einen, weil ich den Termin wahrgenommen habe. Wenn ich das nicht gemacht hätte, wäre das Mammakarzinom wohl viel später entdeckt worden oder ich hätte schon Metastasen überall und wäre irgendwann bald gestorben. Bei drei Teenager-Kindern und alleinerziehend wäre das fatal.

Glück auch, weil das Mammakarzinom ein „Guter unter den Bösen“ war und noch in einem Frühstadium entdeckt wurde. Daher nur OP, Bestrahlung und Tamoxifen. Keine Chemo, meine Haare sind noch auf dem Kopf!

Glück auch, weil die Lage des Mammakarzinoms gut operabel war, meine Brustform ist nach der OP und der Narbe kaum verändert. Glück auch, weil es „nur“ ein hormonbedingtes Mammakarzinom war und ich Tamoxifen nur für circa 5 Jahre nehmen muss.

Glück also, weil mich das Screening „gerettet“ hat. Die Lage des MK war nicht ohne Weiteres zu finden und leider habe ich meine Brust nicht regelmäßig und nicht an dieser Stelle untersucht. Sport und gesund ernährt habe ich mich schon vorher.

Jetzt mitten in den Wechseljahren hat das Mammakarzinom dazu geführt, dass ich mein Leben komplett auf den Kopf stellen muss. Was lief gut, was nicht. Was muss ich ändern, damit es mir gut geht? Für mich heißt das: Selbstfürsorge lernen, Atmen lernen, Dehnungsübungen, Körpergefühl bekommen, ganzheitlicher Ansatz und mich um mich selbst kümmern.

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