Übelkeit und Erbrechen
 

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Ursache und Behandlung bei Erbrechen und Übelkeit (PDF)


Das Wichtigste ist eine gute Prophylaxe

Begleiterscheinungen einer Chemotherapie sind unter anderem Übelkeit und Erbrechen. Mittlerweile stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung, die diese unterwünschten Symptome verhindern oder erheblich lindern können: die Antiemetika. Diese teilen sich in folgende Wirkstoffgruppen auf und können alleine oder auch in Kombination verordnet werden:

  • Setrone wie Ondansetron, Palonosetron oder Granisetron
  • Kortikosteroide wie Dexamethason sowie
  • Neurokinin-Antagonisten wie Aprepitant, Fosaprepitant, Netupitant oder Rolapitant.

Welches Arzneimittel bzw. welche Kombination Sie zur Einnahme als Tablette / Kapsel oder als Infusion bekommen, richtet sich nach den Wirkstoffen Ihrer Chemotherapie. Sie haben von Ihrem behandelnden Onkologen einen Einnahmeplan bekommen, auf dem die für Sie ausgewählten Antiemetika mit Dosierung und Einnahmezeitpunkten vermerkt sind. Für einen optimalen Schutz vor Übelkeit und Erbrechen ist es wichtig die Medikamente nach Plan einzunehmen, auch wenn zum Zeitpunkt der Einnahme keine Beschwerden bestehen. 

Jeder Mensch reagiert anders auf die Therapien, deshalb können Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen unterschiedlich stark auftreten. Falls sie trotz Ihrer Anti-Übelkeits-Medikamente an Übelkeit, Erbrechen oder auch dauerhaftem Unwohlsein leiden, lassen Sie dies Ihren behandelnden Arzt wissen. Er wird dann geeignete Maßnahmen ergreifen. Gegebenenfalls haben Sie auch von Ihrer onkologischen Praxis einen Leit- oder Hinweiszettel zu diesem Thema erhalten.

Was Sie darüber hinaus tun können:

Zusätzlich kann Sie ein selbstgemachter Ingwertee unterstützen. Ingwer besitzt eine desinfizierende Wirkung gegen Bakterien und Viren, wirkt durchblutungsfördernd, hemmt Erbrechen und Übelkeit, steigert die Produktion von Gallensaft und regt allgemein die Verdauung an. Ingwer ist auch in Deutschland offiziell als Heilpflanze anerkannt. Ihr werden insgesamt mehr als 20 pharmakologische Eigenschaften zugeschrieben.

Teilen Sie sich Ihre Mahlzeiten in mehrere kleine, anstelle wenige große Portionen ein. Essen Sie ausgewogen und genau das, worauf Sie Lust haben. Auch regelmäßiges Kaugummikauen kann Linderung verschaffen. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Am besten verträglich sind meist klare, neutrale Getränke (stilles Wasser, Kräutertees) oder auch das Lutschen von Eiswürfeln.

Ebenfalls können andere Methoden wie Akkupunktur und Entspannungstechniken zu Ihrem Wohlbefinden beitragen.

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